Netzintegration von Ladeinfrastruktur

Die Betreiber städtischer und ländlicher Verteilnetze stehen aktuell vor der Herausforderung, eine Vielzahl von Ladepunkten bzw. Ladesäulen für BEV und PHEV in die elektrischen Netzes integrieren zu müssen. Die Leistungsbandbreite je Ladepunkt reicht dabei von 11 kW (herkömmliche Wallbox mit 16-A-Drehstromanschluss) bis zu mehreren 100 kW (DC-Schnellladesäule). Dementsprechend sind vor allem die Niederspannungs- und Mittelspannungsebene, aber auch mittelbar das Hochspannungsnetz vom Zubau betroffen.

Bezüglich des unmittelbaren Anschlusses der Ladepunkte an die bestehenden NS-Netz ergibt sich, insbesondere auf Grund der unterschiedlichen Siedlungs- und Bebauungsstrukturen im städtischen und ländlichen Bereich, ein Spannungsfeld aus stark variierenden Leistungsdichten und Netzstrukturen. Aus den aktuellen Entwicklungen und Tendenzen zeichnet sich ab, dass für die erfolgreiche Netzintegration der Ladeinfrastruktur erhebliche Netzausbau- und Netzverstärkungsmaßnahmen ggf. in Verbindung mit einem intelligenten Management zur Absenkung bzw. Vergleichmäßigung der durch die Ladevorgänge entstehenden Lastspitzen erforderlich sein wird. 

Netzintegration von Ladeinfrastruktur pm-Power Consulting GmbH

Die P&M Power Consulting GmbH bietet zum Thema „Netzintegration von Ladeinfrastruktur“ folgende Leistungen an:

1. Ermittlung der Anschlussreserven der MS/NS-Ortsnetzstationen und NS-Verteiler

  • Messtechnische Ermittlung der aktuellen Lastprofile der Ortsnetzstationen sowie unterlagerter NS-Verteiler
  • Abbildung der Messdaten in einem Berechnungsmodell
  • Ermittlung der Anschlussreserven an Hand von Lastflussberechnungen für repräsentative Netznutzungsfälle

2. Identifizierung der Standorte möglicher Ladepunkte/Ladesäulen im öffentlichen, gewerblichen oder privaten Bereich / Zuordnung zu bestehenden Netzstrukturen

3. Ermittlung von Netzverstärkungs- bzw. Netzerweiterungsmaßnahmen zur netztechnischen Beherrschung der zusätzlichen Ladepunkte (Niederspannungsnetze und vorgeordnete MS- bzw. HS-Netze)

4. Ableitung der Grundfunktionalitäten von regelungstechnischen Systemen / Managementsystemen zur netztechnischen Beherrschung der Ladevorgänge bei nicht ausreichender Netzkapazität

5. Untersuchung weiterer technischer Möglichkeiten zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit der Netze, wie bspw. den Einsatz zentraler/dezentraler Power-to-X-Anlagen oder Batteriespeicher

6. Mess- oder rechentechnische Überprüfung weiterer planerischer bzw. betrieblicher Kenngrößen, wie bspw. der Harmonischen, Spanungsänderungen und Flicker. 

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